Was ist - was war?

St. Martin

Am Fest des Hl. Martin - Sonntag, 11. November 2018 - waren um 17.00 Uhr in Hakenfelde Kinder und Eltern zum Laternenumzug eingeladen. Er führte von der Wichernkirche nach St. Lambertus, wo es zum Schluss (und zum Aufwärmen) ein Feuer und warme Getränke gab.

 

In Maria, Hilfe der Christen begann das Martinsfest mit einer Andacht in der Pfarrkirche. Und dann:

St. Martin mit ZWEI Pferden

Eigentlich hatte das Pferd für den St.-Martins-Umzug in St. Marien wegen Krankheit abgesagt. Nachdem Eltern unserer Kita beim Bundestagsabgeordneten Kai Wegner um Hilfe baten, reagierte sein Büro sofort: Die Reiterstaffel der Bundespolizei aus Stahnsdorf begleitete mit zwei Pferden die große Schar der Kinder. Auch das Martinsspiel der Kolpingkids, die Blasmusik und das Feuer der Pfadfinder trugen wieder zu einem gelungenen Fest bei. Für ein Martinsfest mit 2 PS sagen wir allen Mitwirkenden, unserem Abgeordneten, den Polizisten und natürlich beiden Pferden: HERZLICHEN DANK!

 

Herbst 2018

Es gab zwei Veränderungen in unserem Seelsorgeteam:

  • Gemeindereferentin Gabriele Hänitz reduzierte auf Wunsch des Erzbistums ihre Tätigkeit in unserer Gemeinde auf die Hälfte und ist jetzt gleichzeitig Seelsorgerin im Vivantes Klinikum Spandau.
  • P. Czeslaw Miszczyk SDB ist neuer Pfarrvikar. Er gehört zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos und wird zu gleichen Teilen in unserer Gemeinde und in der polnisch-muttersprachlichen Gemeinde als Seelsorger wirken.

 

Ein „Weltstar“ in Spandau - Eindrücke vom Besuch der Hl. Bernadette in unserer Gemeinde

Der Schrein mit Reliquien der Heiligen Bernadette Soubirous kam aus Lourdes zu Besuch in unsere Gemeinde und auch wir machten uns auf den Weg und pilgerten am Samstag (06.10.) von St. Marien am Behnitz durch die Spandauer Altstadt in die Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen. Die Pilgermadonna aus Lourdes wurde, flankiert von Ministranten und Bannern von KAB und Kolping, durch die Straßen getragen. Mit ihren Gesängen und Gebeten gab die Lichterprozession ein beeindruckendes, öffentliches Zeugnis für unseren Glauben.
Nach der Prozession feierten wir die junge Heilige mit der Heiligen Messe, der Weihbischof Dr. Heinrich vorstand, sowie mit einer anschließenden Eucharistischen Anbetung, zu der in der gesamten Nacht immer wieder Beterinnen und Beter in die offene Kirche strömten. Auch der Sonntag (07.10.) stand ganz im Zeichen Bernadettes, der 1858 in Südfrankreich 18 mal die Gottesmutter Maria erschien. Am Sonntagnachmittag konnte die Lourdes-Grotte im Garten der Caritas in der Hasenmark nach vielen Jahren wieder eingeweiht werden – eine neue Marienfigur lädt dort vor allem Trost- und Hilfesuchende der Beratungsstelle zum Innehalten ein.
Am Sonntagabend standen die Kranken im Mittelpunkt der Heiligen Messe in der St- Elisabeth-Kapelle, die bis zum letzten Platz gefüllt war – insgesamt 60 Männern und Frauen wurde in diesem Gottesdienst das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Mit der Messe am Montagmorgen (08.10.) hieß es dann Abschiednehmen, der Schrein und die Pilgermadonna reisten weiter ins Bistum Hildesheim. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die im Vorfeld und bei der Durchführung des Wochenendes tatkräftig halfen. Das größte Dankeschön gilt Gott, der uns Maria und Bernadette geschenkt hat und uns mit diesen festlichen Tagen große Freude und bleibende Gnade bescherte!
(Text: Pfarrvikar David Hassenforder, Fotos: Privat, Malteser Berlin, Caritas Berlin)

 

Gemeindefest am 26. August 2018

Das jährliche Gemeindefest fand bei gutem Wetter am Ende des Super-Sommers und kurz nach Schuljahrsbeginn im gewohnten Rahmen auf dem Gelände des Gemeindezentrums in der Galenstraße statt. Eröffnet wurde es durch die Heilige Messe in der Pfarrkirche um 9.30 Uhr.

 

GESICHT ZEIGEN GEGEN NAZIS!

 

Am Samstag, 18. August 2018 wollten alte und neue Nazis aus ganz Europa nach Spandau kommen, um des 31. Todestages des Kriegsverbrechers Rudolf Heß zu gedenken. Heß wurde 1946 wegen Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung gegen den Weltfrieden vom Internationalen Gerichtshof rechtmäßig zu lebenslanger Haft verurteilt. Von Juli 1947 bis zu seinem Suizid im August 1987 lebte er im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis in der Wilhelmstraße. Bis zuletzt blieb Rudolf Heß bei seiner Gesinnung und stand damit hinter den Verbrechen des Naziregimes.

 

Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Spandau protestierten mit zahlreichen anderen Gruppierungen und Bündnissen gegen diesen Aufmarsch. Diese Proteste bewirkten, dass nur wenige Nazis nach Spandau kamen.

 

Bei mehreren Gegenveranstaltungen waren Vertreter der katholischen Kirche beteiligt. Um 10:30 Uhr bei einer Kundgebung des „Bündnisses für ein weltoffenes und tolerantes Berlin“ vor dem Rathaus Spandau sprachen Lala Süsskind (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus), Bischof Dr. Markus Dröge (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg) und Prälat Dr. Stefan Dybowski (Erzbistum Berlin). In der Melanchthonkirche fanden mehrere Friedensgebete statt, eines davon gestaltet von Pfarrer Bernhard Gewers und Mitgliedern des Pastoralen Raumes Spandau Süd. Beim „Bürgerfest der Demokratie“ (Wilhelmstraße 23), das die demokratischen Parteien Spandaus veranstalteten, waren Vertreter der Religionsgemeinschaften zu einem Statement eingeladen, Franz-Josef Esser sprach für die Katholiken in Spandau.

 

Firmung 2018

 

 

Am Samstag, 16. Juni 2018 um 11.00 Uhr spendete Erzbischof Dr. Heiner Koch in unserer Pfarrkirche 25 Jugendlichen und Erwachsenen das Sakrament der Firmung. Musikalisch gestaltet wurde die Feier gemeinsam von Kirchenmusiker Michael Reichert und einem Projektchor unter Leitung von Stephan Peters.

 

Fronleichnam

Die Fronleichnamsprozession unserer Gemeinde fand am Sonntag, 3. Juni statt. Nach der heiligen Messe um 10.30 Uhr in St. Lambertus zog die Prozession auf dem gewohnten Weg durch Klingenhofer Steig, Mögeldorfer Weg und Schönwalder Allee zurück zum Gemeindezentrum St. Lambertus. Erstmals fand der Abschluss-Segen in der Kirche statt.

Anschließend blieb man eine ganze Weile zum geselligen Ausklang zusammen.

 

Erstkommunion

Unsere Erstkommunionkinder gingen am Sonntag, 27. Mai 2018 um 9.30 Uhr in Maria, Hilfe der Christen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn..

 

Abschied von Diakon Berthold Schalk

In der heiligen Messe am Pfingstsonntag, dem 20. Mai 2018 verabschiedete sich die Gemeinde von Diakon Berthold Schalk. Er ist seit Anfang 2018 Seelsorger in dem in Gründung befindlichen Pastoralen Raum Spandau-Süd und weiterhin gleichzeitig Seelsorger im Waldkrankenhaus und im Krankenhaus Havelhöhe.

 

Berthold Schalk, gelernter Landschaftsgärtner und Heilerziehungspfleger, wurde 2005 von Kardinal Georg Sterzinsky zum Ständigen Diakon geweiht. Er wohnt seit vielen Jahren mit seiner Familie in unserer Gemeinde, er hat hier Dienst als Diakon getan und das Gemeindeleben vielfach bereichert, und zwar „ehrenamtlich“, als Diakon mit „Zivilberuf“, nämlich als Religionslehrer und Krankenseelsorger. Nicht zuletzt war er ein beliebter Prediger, der die Zuhörerinnen und Zuhörer gern direkt und unmittelbar ansprach. Er arbeitete im Pfarrgemeinderat mit, brachte sich aktiv in den Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ ein und war der Ökumenebeauftragte unserer Pfarrgemeinde. Die Gemeinde Maria, Hilfe der Christen dankt ihm sehr herzlich und begleitet ihn mit Gebet und guten Wünschen.

 

Die Kolpingsfamilie Spandau und engagierte Katholiken in Spandau sind Gründungsmitglieder der Bürgerplattform Spandau

 

Lesen Sie den vollständigen Bericht auf der Seite der Kolpingsfamilie

 

Pastoraler Raum Spandau Nord/Falkensee ist errichtet

 

Der Pastorale Raum Spandau Nord/Falkensee ist offiziell errichtet. Ihm gehören die Pfarreien St. Joseph (Siemensstadt), St. Konrad von Parzham (Falkensee), St. Johannes der Täufer (Dallgow-Döberitz) und unsere Pfarrei an. Erzbischof Dr. Heiner Koch besuchte am 5. März 2018 alle Gemeinden und die Orte kirchlichen Lebens. Um 18.30 Uhr war in unserer Kirche Maria, Hilfe der Christen ein Pontifikalamt, in dem Pfarrer Thorsten Daum zum Leiter des Pastoralen Raumes in der dreijährigen Entwicklungsphase ernannt wurde.

 

Am Mittwoch, 25. April 2018 hat sich in den Räumen der Gemeinde St. Joseph (Siemensstadt)  der Pastoralausschuss des Pastoralen Raumes zum  ersten Mal getroffen und die Arbeit aufgenommen. Ihm gehören die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger, Delegierte der einzelnen Gemeinden, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, katholischen Senioreneinrichtungen und Kitas, Kirchenmusik, Religionslehrern, Jugend, geistlichen Gemeinschaften, dem Caritasverband, der Ökumene und der polnischen Gemeinde an. Unterstützt wird der Ausschuss von der Moderatorin Tessa Betram und der Assistentin Anna Ristow.

 

Abschied von Erich Grunow

 

Am 24. Februar verstarb unser ehemaliger Küster Erich Grunow. Er war von 1968 bis 1975 hauptamtlicher Küster in unserer Gemeinde. Lesen Sie hier den Nachruf.
Das Requiem für Erich Grunow feiern wir am Donnerstag, dem 8. März, um 08:30 Uhr in der Pfarrkirche. Im Anschluss ist um 10:30 Uhr die Beisetzung auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“.

 

Spendenaktion für die indische Schule

 

Die Spendenaktion für den Wiederaufbau der vom Monsun zerstörten Schule unserer indischen Ordensschwestern in Kerala mit Türkollekte am 17./18. Februar 2018 erbrachte die erfreuliche Summe von 3381.- Euro. Die Schwestern bedanken sich im Namen ihres Ordens herzlich bei allen Spendern und schließen die Gemeinde weiter in ihr Gebet ein.

 

Pfarrer Armin Kögler

ist im Februar 2018 vorübergehend in die Wohnung im Gemeindezentrum in der Cautiusstraße eingezogen, bis seine Wohnung in Falkensee bezugsbereit ist. Er übernimmt für das Erzbistum Berlin die Betreuung alter Priester und wird auch in unserem Seelsorgebereich bei den Gottesdiensten aushelfen.

 

 

2017

Pfarrer Thorsten Daum ist jetzt Spandauer

 

Nach der gründlichen Renovierung seiner Wohnung im Pfarrhaus Flankenschanze konnte Pfarrer Thorsten Daum am Freitag, 15. Dezember 2017 dort einziehen. Eine Abordnung aus Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand hieß ihn mit Brot und Salz herzlich willkomen.

 

Abschied von Pfarrer Robert Chalecki

 

Am Sonntag, 5. November 2017 verabschiedete sich die Gemeinde beim Gottesdienst in St. Lambertus von Pfarrer Robert Chalecki. Er war seit 2014 als Subsidiar bei uns und half während der Erkrankung von Pfarrer Matthias Mücke regelmäßig  bei der heiligen Messe und bei der Spendung der Sakramente aus.

 

Zum 1. November 2017 wurde er zum Pfarrvikar in den Pfarreien St. Georg, Hoppegarten und St. Hubertus, Petershagen ernannt. Nach Beendigung seiner Promotion wird er zusätzlich als Dozent für Philosophie am Priesterseminar "Redemptoris Mater" tätig sein. Die Gemeinde dankt ihm sehr herzlich für seinen Dienst und wünscht ihm Gottes Segen für die neuen Aufgaben.

 

Friedhof "In den Kisseln" nach Sturmschäden gesperrt
Friedhofssegnung entfällt!

Die für den 5. November geplante Segnung des Friedhofs "In den Kisseln" muss auf Anordnung des Bezirksamtes leider entfallen. Deshalb bitten wir Sie, die Messen am Allerseelentag (2. November) für Ihr Totengedenken zu nutzen. Aufgrund der Sturmschäden am 5. Oktober ist der Friedhof noch bis Ende Oktober allgemein gesperrt und wird danach vorerst nur eingeschränkt für den Bestattungsbetrieb - nicht aber für individuelle Friedhofsbesuche - geöffnet.

 

Die evangelischen Kirchengemeinden und das katholische Dekanat Spandau haben ebenso wie die ansässigen Bestatter ihren Unmut bezüglich der Kommunikation und Organisation seitens der Friedhofsverwaltung geäußert. Wir bemühen uns, wenigstens die Trauerfeiern/Abschiednahmen ersatzweise in unseren Kirchenräumen zu ermöglichen - die Beisetzungen werden dann voraussichtlich ab dem 6. November erfolgen. Es ist zu hoffen, dass auch der individuelle Besuch der Gräber möglichst bald dann wieder möglich sein wird. Das Haupttor am Eingang "Pionierstraße" bleibt nach Auskunft des Bezirksamtes wegen Bauarbeiten in jedem Fall noch bis Ende November geschlossen. Aktuelle Informationen sollen der Internetseite des Bezirksamtes entnommen werden (https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/friedhoefe/artikel.257901.php).

 

Wir werden den Friedhof zu einem späteren Zeitpunkt in kleinerem Rahmen segnen und Sie ggf. darüber informieren.

 

 

Wechsel im St. Elisabeth Seniorenheim

Die langjährige Pflegedienstleiterin unseres Seniorenheimes, Frau Sybille Dauer, ging in den Ruhestand. Die Gemeinde verabschiedete sich von ihr beim Erntedankfest am 17. September. Herzlichen Dank, liebe Frau Dauer, für Ihren Einsatz!

 

Als Nachfolgerin hat am 1. September 2017 Frau Ariane Köppen den Dienst begonnen. Wir wünschen ihr Gottes Segen, Glück und Erfolg und eine gute Zusammenarbeit!

 

Neuer Pfarrer für unsere Gemeinde: Pfarrer Thorsten Daum

Seit dem 1. September 2017 ist Pfarrer Thorsten Daum Pfarradministrator von Maria, Hilfe der Christen. Am Samstag, 9. September 2017 wurde er in der in der heiligen Messe um 17 Uhr in Maria, Hilfe der Christen von Dekan Dr. Hans Hausenbiegl feierlich eingeführt. Anschließend war im Gemeindehaus Gelegenheit zum Kennenlernen.

Kaplan David Hassenforder bleibt als Pfarrvikar weiterhin in der Gemeinde. Beide werden ab dem 1. Oktober in gleichen Funktionen auch in der Gemeinde St. Konrad von Parzham in Falkensee tätig sein.

 

Glaubenskurs

Nach den Sommerferien beginnt in unserer Gemeinde ein Glaubenskursfür ältere Jugendliche und junge Erwachsene, der zehn Treffen umfassen soll. Der Kurs zählt als Vorbereitung auf die Firmung, die Konversion oder die Erwachsenentaufe. Bitte melden Sie sich per Email bei Kaplan Hassenforder an, um weitere Details zu erfahren (david.hassenforder@erzbistumberlin.de).

 

Neuer Firmkurs

Am 16. Juli 2017 startete mit der hl. Messe in St. Lambertus ein neuer Firmkurs in unserer Gemeinde.

 

Trauer um Dr. Werner Heusler

Am 13. August 2017 starb nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren Dr. Werner Heusler. Viele Jahre - seit 1966 - gehörte er den Kirchenvorständen von St. Lambertus und dann von Maria, Hilfe der Christen an, die meiste Zeit als stellvertretender Vorsitzender. Am 25. August wurde er nach einem Requiem in St. Lambertus unter großer Beteiligung der Pfarrgemeinde beigesetzt.

 

Die Gemeinde hat ihm für vieles zu danken - für das, was er tat, und dafür, wie er es tat. Wir wissen ihn in der Liebe Gottes geborgen.

 

Pfarrfest mit Gedenken an Pfarrer Matthias Mücke

Am Sonntag, 2. Juli 2017 fand in St. Lambertus ein Gedenkgottesdienst als "Sechswochenamt" für unseren verstorbenen Pfarrer Matthias Mücke statt, an dem auch seine Mutter und zahlreiche Familienangehörige teilnahmen. Er wurde mitgestaltet vom Projektchor unter Leitung von Stefan Peters, eine Gedenkschrift mit vielen Bildern aus Matthias Mückes Leben und Wirken wurde vorgestellt. Anschließend fand auf dem Gelände ein fröhliches Pfarrfest statt, ohne einen Tropfen Regen!

 

Nachfolger für Pfarrer Mücke

Am 24./25. Juni 2017 wurde in den Gottesdiensten bekanntgegeben, dass Herr Pfarrer Thorsten Daum, zurzeit noch Pfarrer in St. Theresia vom Kinde Jesu, Berlin-Buckow, zum 1. September 2017 zum Pfarradministrator für unsere Gemeinde ernannt wurde. Kaplan David Hassenforder bleibt als Pfarrvikar bei uns.

 

Ökumenische Marienandacht in St. Nikolai

Am 20. Mai 2017 fand eine ökumenische Marienandacht in St. Nikolai statt. Die Andacht wurde in der Ribbeck-Kapelle vor der Kopie der Spandauer Madonna gehalten.

 

Pfarrer Mücke ist gestorben

Unser langjähriger Pfarrer Matthias Mücke starb am Abend des 28. April 2017 nach mehrjähriger Krankheit. Unsere Gemeinde hat ihrem beliebten Seelsorger viel zu verdanken.

 

Geboren wurde er am 9. Februar 1955 in Mahlow Kr. Zossen und am 27. Juni 1981 zum Priester geweiht. Nach den Kaplanstellen in St. Mauritius, Berlin-Lichtenberg und Demmin wurde er 1986 Pfarrer in Demmin und Administrator von Tribsees und Grimmen. 1994 bis 2003 war er Pfarrer in St. Lambertus, Berlin-Spandau.  Im Jahr 2000 wurde er zusätzlich Pfarrer von Maria, Hilfe der Christen in Berlin-Spandau. Als 2003 die Pfarreien St. Lambertus und Maria, Hilfe der Christen fusionierten, wurde er Pfarrer der neuen, größeren Pfarrei. Von 2003 bis 2009 war er auch Dekan des Dekanates Spandau.

Ab 1994 war er Kurat der Pfadfinder (DPSG), ab 1998 Diözesanpräses der KAB im Erzbistum Berlin und ab 2009 Präses der Kolpingsfamilie Spandau.

Mit Rücksicht auf seine Gesundheit hatte er Anfang des Jahres den Erzbischof gebeten, ihn in den Ruhestand zu versetzen. Das Fest zu seiner Verabschiedung sollte am 2. Juli 2017 stattfinden. Das hat er nun nicht mehr erleben dürfen.

 

Wir gedenken seiner im Gebet und vertrauen ihn der Liebe und Treue Gottes an.

 

Pfarrer Mücke schrieb im Pfarrbrief anlässlich seines Rücktrittsgesuchs:

 

Liebe Gemeindemitglieder! Liebe Gäste!

 

Seit einigen Jahren muss ich gesundheitlich immer neue Beeinträchtigungen hinnehmen. Ende letzten Jahres musste ich einsehen, dass mein Körper nicht mehr so reagiert, wie ich das gerne hätte. Es ist einfach keine Erholung und Stärkung in Sicht. Daher habe ich mich entschlossen, zum 30.06.2017 mein Pfarramt in Maria, Hilfe der Christen aufzugeben. Ich habe Erzbischof Heiner Koch gebeten, mich in den Ruhestand zu versetzen.

 

Als ich im Oktober 1994 von Dekan Horst Bien in St. Lambertus in mein Amt eingeführt wurde, habe ich in meiner Predigt den mittelalterlichen Dichter Freidank zitiert: „Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Diesen Satz habe ich dann auch in meiner Antrittspredigt im August 2000 in St. Marien wiederholt. Heute nun möchte ich Ihnen das Urteil dazu selber überlassen. Anhand der Gespräche mit Ihnen denke ich, es ist vieles gut gelungen. Ich habe mich jedenfalls immer mit meiner ganzen Kraft für das Ganze wie für den Einzelnen eingesetzt.

 

Ein anderes Freidank zugeschriebenes, damals verwendetes Zitat lautet: „Neue Besen kehren gut.“ Dies können Sie nun in der Rückschau beurteilen. Nicht allen wird es gefallen haben, was ich gekehrt habe. Und manchem wird es zu wenig gewesen sein. Für alle Ihre Mitarbeit am Aufbau der Gemeinde, um dem Reich Gottes einen Weg in der Welt zu bahnen, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Sollte ich jemanden verletzt haben, was in der Hektik und Unübersichtlichkeit mancher Situation schon leicht passieren konnte, bitte ich an dieser Stelle um Verzeihung.

 

Mit Wehmut blicke ich auf die gemeinsam durchlebten Tief- und Höhepunkte der letzten Jahre zurück. Im Glauben haben wir sie gemeistert. Gern hätte ich mit Ihnen 2021 das 300-jährige Gemeindejubiläum und meinen 66. Geburtstag gefeiert. Da dies nun nicht möglich ist, lade ich Sie zu meiner Verabschiedung am Sonntag, den 02. Juli, um 10.00 Uhr, nach St. Marien ganz herzlich ein.

 

Ihr Pfarrer Matthias Mücke

 

Am 2. Juli soll nun das Sechswochenamt für Pfarrer Mücke in St. Lambertus stattfinden, verbunden mit einem Pfarrfest.

Zum Nachruf von Erzbischof Dr. Heiner Koch

Familie Mücke sagt Danke.

 

Fatima-Madonna kam nach Spandau

Die Kirche feiert 2017 das 100. Jubiläum der Erscheinungen von Fatima. Dazu hat Papst Franziskus sechs Marienfiguren gesegnet und in die verschiedeneren Erdteile ausgesandt. Die für Europa bestimmte Statue reiste eine Woche lang durch Deutschland. Am 1. April kam sie von Irland nach Berlin, und zwar in unsere Gemeinde, weil die Kirche am Behnitz die älteste katholische Marienkirche Berlins ist.

 

Am Samstag, 1. April 2017 war um 16.30 Uhr ein internationales Rosenkranzgebet in St. Marien am Behnitz. Im Anschluss wurde die Marienfigur in einer feierlichen Lichterprozession - an der auch unser Erzbischof Heiner Koch teilnahm - in die Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen übertragen, wo um 18:00 Uhr ein Pontifikalamt mit Erzbischof Koch stattfand. Danach gab es  Gebetsstunden, und auch in den Messfeiern am Sonntag, dem 2. April wurde  auf das Ereignis eingegangen.

 

In memoriam Pfarrer Dieter Wortmann

Am 14. März 2017 fand in St. Lambertus das Requiem für Dieter Augustinus Wortmann  statt. Er wurde geboren am 18. März 1938 in Wanne-Eickel und am 22. Dezember 1963 zum Priester geweiht. Von 1973 bis 1975 war er Kurat in der Kuratie St. Elisabeth in Hakenfelde und von 1975 bis 1982 der erste Pfarrer der Gemeinde St. Lambertus, die 1975 ihre Selbständigkeit erhielt. Der beliebte Seelsorger errichtete das Gemeindezentrum St. Lambertus in der Cautiusstraße und baute die Gemeinde mit vielen Ehrenamtlichen auf; bekannt war er dafür, dass er eine Schanklizenz besaß und die "Klause" im Keller des Gemeindezentrums als Treffpunkt förderte.

 

Dieter Wortmann war stark in der Ökumene und im interreligiösen Dialog engagiert. Er starb nach längerer Krankheit am 5. März 2017 und wurde an seinem letzten Wohnort Nassau an der Lahn beerdigt. Unsere Gemeinde nahm in der heiligen Messe am 14. März von ihrem früheren Pfarrer Abschied.   

 

Karneval mit "special guest"

Die Karnevals-Prunksitzung der Karnevalsfreunde St. Marien ging am 11. Februar 2017 im Gemeindehaus Galenstraße unter dem Motto "Trachtenfest international" in hervorragender Stimmung über die Bühne.

 

Als besonderer Gast saß unser Erzbischof Dr. Heiner Koch, seines Zeichens Regimentsbischof bei der Prinzen-Garde Köln, in Karnevalsuniform bis zum Finale im närrischen Volk und bedankte sich anschließend herzlich für die Einladung nach Spandau. 

 

Denkwürdiger Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang am Samstag, 14. Januar 2017 gab es zwei denkwürdige Ereignisse:

Dr. Werner Heusler geehrt

Der langjährige stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Dr Werner Heusler, erhielt von Domkapitular Msgr. Ulrich Bonin im Namen von Erzbischof Dr. Heiner Koch die silberne Hedwigs-Medaille, die höchste Auszeichnung des Erzbistums Berlin, für sein lebenslanges Engagement in unserer Gemeinde. Großer Beifall.

Pfarrer Matthias Mücke geht in den Ruhestand 

Pfarrer Matthias Mücke teilte mit, dass er mit Rücksicht auf seine Gesundheit den Erzbischof zum 30. Juni 2017 um Versetzung in den Ruhestand gebeten hat. Die Gemeinde reagierte betroffen und mit herzlichem Beifall.

 

2016

Bannerübergabe an die Kolping-Jugendgruppe

Am 24. April 2016 übergab die Diözesanleitung der Kolpingsfamilie im Rahmen einer festlichen heiligen Messe unserer Kolping-Jugendgruppe ihr neues Banner. Der Event klang aus in ein em fröhlichen Frühschoppen.

 

Zwei Jubiläen

50 Jahre KiTa St. Marien

Am 1. Februar 1966 wurde die Kindertagesstätte St. Marien, Hasenmark, eröffnet. Aus diesem Anlass feierten wir am Sonntag, 31. Januar 2016 eine Familienmesse in Maria, Hilfe der Christen, bei der die Kinder der Kita mitwirkten.

 

Das diesjährige Pfarrfest am Sonntag, 12. Juni 2016 stand ebenfalls im Zeichen des Jubiläums. Es begann mit einer Messfeier in der Pfarrkirche, die von Generalvikar Msgr. Tobias Przytarski zelebriert wurde und in der sich die Kinder mit den Erzieherinnen und Eltern originell und engagiert einbrachten. Die Musik machte die Gruppe Ekklesiophon, Bürgermeister Helmurt Kleebank gratulierte.

Beim anschließenden Pfarrfest gab es eine tolle Zaubershow, eine Hüpfburg, Schminkaktionen, Sakramenten-Quiz, ein Konzert für Kinder (Ekklesiophon als Zirkusorchester), Gegrilltes, Kaffee und Kuchen usw. usw.

30 Jahre Franziskanerinnen im St. Elisabeth Seniorenheim

1986 kamen indische Franziskanerinnen vom unbefleckten Herzen Mariens aus dem südindischen Bundesstaat Kerala zu uns und sind seitdem im St. Elisabeth Seniorenheim pflegerisch und seelsorglich tätig. Sie lösten die Grauen Schwestern von der hl. Elisabeth ab, die seit 1928, von Anfang an, im Elisabethheim gewirkt hatten und sich 1983 aus Personalmangel zurückziehen mussten.
 

Anfangs waren es fünf indische Ordensfrauen, zur Zeit sind es drei, die in ihrer kleinen Kommunität neben dem Altenheim wohnen und von dort ihren Dienst wahrnehmen.

Die Gemeinde dankte den Schwestern mit einem Festgottesdienst am 2. Februar 2016 und einem anschließenden Beisammensein im Altenheim.

 

Segen und Dank

In der heiligen Messe am 9. Januar 2016 empfingen Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand den Segen für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Pfarrgemeinde.

Beim anschließenden Neujahrsempfang wurde Dr. Werner Heusler besonders bedankt. Er bekleidete 30 Jahre lang das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, zunächst in St. Lambertus und nach der Fusion mit Maria, Hilfe der Christen 2003 im gemeinsamen  Kirchenvorstand.

Kirchenmusiker Michael Reichert war 2015 seit 15 Jahren in der Gemeinde tätig und erhielt ebenfalls Worte des Dankes.

 

 

2015

 

Messfeier im Radio

Am 2. Advent, dem 6. Dezember 2015, übertrug der Radiosender Kulturradio RBB die heilige Messe aus unserere Kirche Maria, Hilfe der Christen. Kaplan David Hassenforder zelebrierte und predigte, Kirchenmusiker Michael Reichert spielte die Orgel und dirigierte den Kirchenchor. 

 

Wechsel im Pfarrbüro

Ende Juni 2015 schied Frau Michaela Abromeit auf eigenen Wunsch als Pfarrsekretärin aus. Die Pfarrgemeinde dankt ihr sehr für ihre langjährige Mitarbeit!

Im Juli sorgte Frau Schumacher-Wosseng dankenswerter Weise ehrenamtlich dafür, dass die Arbeit fortgesetzt werden konnte. Ab Anfang August 2015 ist jetzt Frau Danuta Weber die neue Pfarrsekretärin. Gottes Segen und viel Erfolg!

 

Ein neuer Kaplan

Am 1. März 2015 trat  David Hassenforder seinen Dienst als Kaplan in unserer Gemeinde an. Herzlich willkommen!

 

 

„Segen bringen, Segen sein.
Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“
 

Die Aktion Dreikönigssingen 2015 des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“

 

Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Erzbistum Berlin kamen am 27. Dezember als Sternsinger zum Entsendungsgottesdienst mit Prälat Stefan Dybowsky in unsere Kirche. In Anlehnung an das Motto des diesjährigen Dreikönigssingens „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ war der Gedanke der gesunden Ernährung Thema des Gottesdienstes. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es mit viel Spaß im Gemeindehaus mit diesem Thema weiter. Die Sternsinger konnten u. a. frischen Saft aus Äpfeln pressen, Brötchen backen und sich einen Film ansehen, der die Situation der Kinder auf den Philippinen zeigt und wie Projekte des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ den betroffenen Kindern helfen.

 

 

Weltweit sind ca. 842 Millionen Menschen vom Hunger betroffen, vor allem Kinder. Jedes Jahr sterben ca. 2,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Unterernährung. Im Vordergrund der Aktion Dreikönigssingen stehen dieses Jahr Projekte, die die Situation mangelernährter Kinder auf den Philippinen verbessern. So unterstützt das Kindermissionswerk neben vielen anderen Projekten eine Schule, in der die Kinder neben dem normalen Unterricht auch lernen, Nahrungsmittel anzubauen und zu verarbeiten.

 

Das Dreikönigssingen ist eine Aktion des Kinderhilfswerks „Die Sternsinger“ und des BDKJ, bei der jedes Jahr zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag deutschlandweit für Kinderprojekte gesammelt wird. Wie in den vergangenen Jahren unterstützten auch in diesem Jahr 22 Kinder und Jugendliche bzw. junge Erwachsene zusammen mit 11 weiteren Helferinnen und Helfern aus unserer Gemeinde die Sternsinger-Aktion. Nach zwei Vorbereitungstreffen und der Teilnahme am Aussendungsgottesdienst machten die als Sternsinger gekleideten und geschmückten Kinder und Jugendliche an zwei Tagen ca. 75 Besuche in Spandau und Falkensee. Sie brachten den Segen aus dem Aussendungsgottesdienst in die Wohnungen, sangen Lieder und sammelten Spenden für die weltweiten Projekte des Kindermissionswerks.


Ein Höhepunkt war die Einladung in das Rathaus Spandau zu Bürgermeister Helmut Kleebank. Den Abschluss des Dreikönigssingens bildete der Besuch der evangelischen Petrus-Gemeinde in der Grunewaldstraße.

 

Wir danken
 

  • den Kindern und Jugendlichen, die als Sternsinger unterwegs waren,
  • deren Helferinnen und Helfern
  • und natürlich allen Spenderinnen und Spendern

 

für die großartige Unterstützung der Projekte des Kindermissionswerks!

 

Ihre Spenden werden an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen übergeben, das dann mit den Geldern sinnvolle Projekte unterstützt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“.

 

2014

 

Vorabendmesse in St. Lambertus

Die Vorabendmesse in St. Lambertus entfällt ab sofort.

 

Wechsel im Küsteramt

Ende September 2014 ging der langjährige Küster und Hausmeister in unserer Gemeinde, Herr Dietmar Schill, in den Ruhestand. 40 Jahre lang, seit dem 1. August 1974, war er ununterbrochen bei uns tätig. Die Gemeinde bedankte sich bei ihm herzlich am 28. September  nach der heiligen Messe in St. Lambertus für seinen Dienst.

 

Die Nachfolge trat am 1. Oktober 2014 Herr Robert Meyer an, der bereits seit einiger Zeit ehrenamtlich Küsterdienste leistete. Viel Erfolg!

 




Stand: 26.11.2018 17:30