Was ist - Was war 2021

 

Misereor-Kollekte

Die Kollekten am Passionssonntag zu Gunsten des Hilfswerks Misereor erbrachten einen Betrag von 2.084,61 Euro. Allen Spendern herzlichen Dank!

 

Wir haben Ostern gefeiert!

Endlich konnten wir die Karwoche und das Osterfest wieder mit feierlichen Gottesdiensten begehen - mit allen, die dabei sein wollten. Danke allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die sich dafür ins Zeug gelegt haben, dass alle Feiern sicher und würdig stattfinden konnten.

 

Neue Gartenstühle in St. Marien

Durch eine großzügige Spende des Fördervereins der „Freunde der St. Marienkirche e.V.“ war es möglich, 20 Gartenstühle und ein paar Klapptische anzuschaffen. So können sich Gruppen und Gremien im Sommer leichter im Pfarrgarten treffen und dort gemeinsam hinsetzen, sobald dies wieder erlaubt ist. Die Gartenmöbel sind bei den Mülltonnen hinter dem Pfarrhaus sicher deponiert und somit allen Gruppenverantwortlichen leicht zugänglich. Vielen Dank unserem Förderverein für die spontane und unkomplizierte Unterstützung!

 

Seelsorge an Schwerstkranken und Sterbenden

In manchen Spandauer Einrichtungen, wie z.B. in unserem St.-Elisabeth-Heim, war die Sterbebegleitung durch Seelsorger seit Beginn der Pandemie ununterbrochen möglich, aber so war es längst nicht überall. Erfreulicherweise ist es jetzt auch im Spandauer Vivantes-Klinikum wieder erlaubt, Schwerstkranken und Sterbenden die Sakramente zu spenden und sie seelsorglich zu begleiten. Nach der Erfahrung der letzten Wochen erhalten unsere Geistlichen nun wieder in allen Krankenhäusern und Pflegeheimen Zugang, um Menschen in lebensbedrohlicher Krankheit oder am Sterbebett zu besuchen und zu versehen.

 

Abschied von Ralf Saskowski

Plötzlich und unerwartet verstarb am 20. April unser Gemeindemitglied Ralf Saskowski im Alter von 64 Jahren. Er war ein Original - von Jugend an verwurzelt in unserer Pfarrgemeinde, vor allem in St. Lambertus, und überall zur Stelle, wo tatkräftige Hilfe gebraucht wurde. Auf Ralf konnte man sich verlassen, er packte mit an und übernahm Verantwortung für das Gemeindeleben. Vor allem die Senioren in Lambertus und Marien wussten seine Unterstützung, z.B. beim Fahrdienst, sehr zu schätzen. In der Zeit der Pandemie stellte Ralf mit unermüdlichem Einsatz im Ordnerdienst sicher, dass wir in St. Lambertus regelmäßig Gottesdienste feiern konnten. Mit einem flotten Spruch auf den Lippen und seiner unkomplizierten Art sorgte er dafür, dass man sich in seiner Nähe wohlfühlte. Die Geselligkeit und Gemeinschaft in der Gemeinde lagen ihm besonders am Herzen, ebenso wie ihm sein Engagement in der KAB wichtig war. An erster Stelle in seinem Leben aber stand seine Familie, die er über alles liebte. Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Frau Monika, seinen drei Kindern und seinen Eltern. Im Requiem am 20. Mai nahmen wir von Ralf Abschied - wir haben ihm viel zu verdanken, werden ihn noch oft vermissen und nicht vergessen. Der Herr führe ihn zum himmlischen Hochzeitsmahl und zur Freude der Auferstehung!

Gegrüßet seist du, Maria

Im Marienmonat Mai haben wir durch vielfältige Maiandachten die Gottesmutter in besonderer Weise verehrt. Dank einiger Blumenspenden war unser Maialtar in der Pfarrkirche immer mit frischen Blumen geschmückt. Im Sommer nun ist neben dem Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariä am 12. Juni das nächste größere Marienfest das Fest Mariä Heimsuchung. Im deutschsprachigen Raum wird es seit jeher am 2. Juli gefeiert, während man es in der übrigen katholischen Welt im Zuge der Liturgiereform auf den 31. Mai verlegte, zum Abschluss des Marienmonats. Wir feiern natürlich am Freitag, 2.7., den Besuch Marias bei Elisabeth, der Mutter Johannes‘ des Täufers, in der Hl. Messe um 17.00 Uhr in St. Marien am Behnitz. Die Begegnung der seit wenigen Tagen schwangeren Maria mit ihrer im sechsten Monat schwangeren Verwandten Elisabeth wird im Lukasevangelium (Lk 1,39-55) geschildert. Teile des Ave Marias sowie der Text des Magnificats, dem Loblied Mariens, stammen aus diesem Abschnitt des Evangeliums. Marias Lobgesang feiert die Größe Gottes, seine Macht, seine Barmherzigkeit und seine ewige Treue. (im Gotteslob z.B. unter 631,4)

 

Erstkommunionfeiern unserer Pfarrgemeinde

 

Sehr herzlich gratulieren wir den Kindern, die in zwei Gottesdiensten am 5. Juni zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten werden, um ihre Erste Heilige Kommunion zu empfangen. Wir wünschen ihnen und ihren Familien Gottes reichen Segen:  

Alicia, Elias, Jan, Jonas, Josipa, Juli, Laura, Luca, Marija, Mathilda, Melinda, Mila, Milana, Valentina, Victoria

Die Vorbereitung der Kinder war durch die Pandemie zum Teil unterbrochen und oft spontan zu planen. Vielen Dank an die ehrenamtlichen Vorbereiterinnen, die sich auf die schwierigen Bedingungen einlassen konnten.

Herzlich bedanken wir uns auch bei allen, die die feierlichen Gottesdienste unter Coronabedingungen möglich machen.

 

Pfarrer Jörg Kluge verstorben

Am Palmsonntag verstarb nach schwerer Krankheit der ehemalige Pfarrer der evangelischen St.-Nikolai-Gemeinde, Jörg Michael Kluge, im Alter von 68 Jahren. Pfarrer Kluge baute seinerzeit die Notfallseelsorge in Berlin mit auf und war seit 1995 mit viel Herzblut Seelsorger der Berliner Feuerwehr. 2010 wurde er Pfarrer an der Spandauer Nikolai-Kirche und ging 2017 in den Ruhestand. Trotz seiner schweren Erkrankung engagierte er sich weiter ehrenamtlich in Spandau. Am 17. April fand der Trauergottesdienst für ihn in St. Nikolai statt, viele Menschen nahmen anschließend an seinem Sarg Abschied, der nach dem Gottesdienst noch für mehrere Stunden in der offenen Kirche verblieb. Auch unsere Pfarrgemeinde wird Pfr. Kluge in guter Erinnerung behalten. Bei ökumenischen Begegnungen wie z.B. am Pfingstmontag, bei der Adventsandacht, beim Evangelischen Kirchentag 2017 oder dem ökumenischen „Pfarrer-Frühstück“ war er stets ein offener und einfühlsamer Dialogpartner. Ein Foto zeigt Jörg Kluge mit seiner Frau Marlies bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand im November 2017 - die rote Stola, die er trägt, war ein Geschenk unserer Pfarrgemeinde. Nach einem gemeinsamen Pfingstgottesdienst sagte er nämlich einmal: „So eine hätte ich auch gerne!“ Auf seinen Wunsch hin wurde ihm diese Stola mit in den Sarg gelegt. Der Herr schenke ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm!

 

Neuer Superintendent im Ev. Kirchenkreis Spandau

Nach 50 Jahren Kollegialer Leitung hatte sich der Evangelische Kirchenkreis entschieden, wieder das Amt des Superintendenten in Spandau zu besetzen. Am 23. April wählte die Kreissynode Pfarrer Florian Kunz in dieses Amt. Er war bislang Gemeindepfarrer in Tempelhof-Schöneberg. Wir wünschen ihm viel Erfolg und Gottes Segen bei der Leitung der Evangelischen Kirche in Spandau.

Das „Dekanat Spandau“ ist Geschichte


Zum 1. April werden die Dekanate im Erzbistum Berlin durch den Erzbischof aufgelöst. Diese regionalen Zusammenschlüsse von Gemeinden unter Leitung eines Dekans bestanden seit 1821. Der Dekan hatte die Aufgaben, die Zusammenarbeit der Gemeinden zu fördern, den Bischof auf lokaler Ebene zu vertreten und z.B. die Beerdigung eines Pfarrers im Dekanat zu organisieren. Wer nun in Zukunft die katholische Kirche im Bezirk Spandau repräsentiert oder sich für die Vernetzung der entstehenden beiden Spandauer Pfarreien verantwortlich zeichnet, ist offen. Letzter Dekan von Spandau ist Pfarrer Dr. Hans Hausenbiegl gewesen, ihm und dem Dekanatsrat  danken wir herzlich für ihr Engagement!

 

Kindertagesstätte wieder in „voller Besetzung“


Unsere Kita St. Marien startete, nach langen Wochen der „Notbetreuung“, am 9. März wieder mit dem Regelbetrieb. Trotz so mancher Auflagen freuen sich die Erzieherinnen und die Kinder (und sicher auch deren Eltern) wieder über ein Stück Normalität und wohltuende Routine im Kita-Alltag.

 

Die polnische Gemeinde nahm Abschied von P. Marek


Zum 1. März gab Pater Marek Kedzierski SDB nach 18 Jahren die Leitung der Polnischen Mission in Berlin ab und übernimmt eine neue seelsorgliche Aufgabe in Chemnitz. Nicht nur am Hauptsitz in der Johannesbasilika sondern auch am Gottesdienstort Spandau - in unserer Pfarrkirche - wurde P. Marek mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet, an dessen Ende Pfarrer Daum ihm ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre dankte. Es waren nicht nur kurze Begegnungen der Geistlichen zwischen der deutsch- und der polnischsprachigen Sonntagsmesse, die die Beziehung der Gemeinden positiv prägten. Auch gemeinschaftliche Gottesdienste wie z.B. die Fatimafeier 2017 oder Fronleichnam 2019 wären ohne das Wohlwollen P. Mareks längst nicht so erfolgreich gewesen. Wir wünschen ihm Gottes Segen für seine neuen Aufgaben, ebenso seinem Nachfolger als Pfarrer der ca. 70.000 polnischen Katholiken in Berlin: Pater Przemyslaw Kawecki SDB. Im Zuge unseres Pastoralen Prozesses werden wir in Zukunft noch enger mit den muttersprachlichen Gemeinden zusammenarbeiten. An einigen Stellen gelingt uns das schon gut , z.B. in unserer Gebetsgruppe oder im Pastoralteam, in dem bereits seit einiger Zeit P. Czeslaw Miszczyk SDB als „bilingualer“ Pfarrvikar eine echte Bereicherung ist.


 

Keine Sternsinger? Kleine Sternsinger!


Die Kinder aus der Notbetreuung unserer Kindertagesstätte haben am 06. Januar, dem Fest der Erscheinung des Herrn, ihre Kita, die Caritas- Beratungsstelle und das Pfarrhaus - mit Abstand - gesegnet. Ganz kleine Sternsinger segneten also die Arbeit und das Leben dort.

Ansonsten durften in diesem Jahr natürlich keine kleinen Könige zur Wohnungssegnung von Haus zu Haus gehen. Den Segen gab es trotzdem - in einem kleinen Segenstütchen lagen die gesegneten Aufkleber zum Mitnehmen in den Kirchen aus. Dazu gab es Anregungen für die Segensfeier zuhause und Infos zur Sternsinger-Aktion.


Allen, die das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und damit in diesem Jahr vor allem Projekte für Kinder in der Ukraine finanziell unterstützt haben, danken wir von Herzen! Das Spendenergebnis werden wir im nächsten Pfarrbrief veröffentlichen.

 




Stand: 22.06.2021 17:38